Warum Pausen produktiv sind – besonders für Powerfrauen
- lueck-coaching
- 29. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Dez. 2025

Immer in Bewegung – aber nie wirklich da
Kennen Sie das Gefühl, ständig auf Hochtouren zu laufen – und trotzdem nie „fertig“ zu sein? Viele Frauen, die viel leisten, nennen sich selbst augenzwinkernd „Powerfrau“. Sie tragen Verantwortung, halten Familie und Beruf am Laufen, kümmern sich um andere, planen, organisieren, leisten.
Doch was viele vergessen: Selbst Powerfrauen brauchen Pausen. Nicht irgendwann, wenn alles erledigt ist – sondern zwischendurch, regelmäßig, bewusst.
Denn wahre Stärke zeigt sich nicht darin, immer weiterzumachen. Sie zeigt sich darin, rechtzeitig anzuhalten.
Der Irrglaube: Wer pausiert, verliert
Unsere Gesellschaft lobt Aktivität. „Mach weiter!“, „Bleib dran!“, „Sei produktiv!“ – diese Botschaften sind tief verankert. Für viele Frauen bedeutet das: erst leisten, dann ausruhen. Doch genau das führt in die Erschöpfung.
Pausen gelten oft als „Zeitverlust“. Dabei sind sie das Gegenteil: Sie sind der Moment, in dem unser Körper regeneriert, unser Geist sortiert und unsere Kreativität wieder fließt.
Das Gehirn arbeitet in Ruhephasen besonders effektiv – es verknüpft Informationen, findet Lösungen und schafft neue Ideen. Wer nie innehält, beraubt sich dieser natürlichen Erneuerung.
Pausen sind kein Stillstand – sie sind Integration
Wenn Sie sich mal für einen Moment hinsetzen, tief durchatmen oder einfach ein paar Minuten nichts tun, passiert etwas Wesentliches: Ihr Nervensystem schaltet um – von Anspannung zu Entspannung. Cortisol sinkt, Ihr Puls beruhigt sich, Ihr Körper bekommt das Signal: „Ich bin sicher.“
Diese Entspannungsphasen sind kein Luxus, sondern eine biologische Notwendigkeit. Ohne sie kann kein Mensch dauerhaft gesund und konzentriert bleiben.
Gerade Frauen mit Mental Load – also der unsichtbaren Denkarbeit im Hintergrund – brauchen diese bewussten Pausen, um wieder Energie aufzutanken.
Warum Pausen Sie produktiver machen
Es klingt paradox, aber: Wer regelmäßig Pausen macht, arbeitet fokussierter, klarer und effizienter. Das zeigen auch zahlreiche psychologische Studien.
Pausen ermöglichen:
Bessere Konzentration: Das Gehirn verarbeitet Informationen nachhaltiger.
Kreativere Lösungen: Ideen entstehen oft in Momenten der Ruhe, nicht im Tun.
Mehr emotionale Stabilität: Entspannung schafft Abstand zu Problemen.
Langfristige Leistungsfähigkeit: Der Körper bleibt im Gleichgewicht.
Kurz gesagt: Pausen sind kein Stopp, sondern ein Neustart.
Wie Sie bewusste Pausen in Ihren Alltag integrieren
Mikropausen statt Marathon-Erholung. Schon 1–2 Minuten tiefer Atem, ein Blick aus dem Fenster oder ein kurzer Gang um den Block helfen, Ihr System zu regulieren.
Pausen einplanen wie Termine. Schreiben Sie sie in Ihren Kalender – so selbstverständlich wie Meetings oder Arztbesuche.
Entkoppeln Sie sich digital. Versuchen Sie, Ihre Pausen wirklich frei von Bildschirmzeit zu halten. Ihr Gehirn braucht Leerlauf, nicht Ablenkung.
Nutzen Sie die Umgebung. In Ludwigshafen gibt es viele Orte, die sich für kleine Auszeiten eignen – ein Spaziergang im Ebertpark, eine Bank am Rheinufer oder ein Café mit Blick ins Grüne.
Erinnern Sie sich: Sie dürfen. Eine Pause ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Selbstverantwortung.
Wenn Sie Pausen verlernt haben
Viele Frauen sagen in Coachings zu mir: „Ich weiß gar nicht, wie das geht – einfach mal nichts tun.“ Das ist kein persönliches Versagen, sondern ein gelerntes Muster. Doch Sie können es neu lernen – Schritt für Schritt.
In meinem Coaching in Ludwigshafen begleite ich Frauen dabei, den inneren Druck zu lösen, Grenzen zu setzen und Pausen wieder als das zu sehen, was sie wirklich sind: Ein Geschenk an sich selbst.
Denn nur, wer sich Pausen erlaubt, kann auf Dauer stark bleiben.
Wenn Sie spüren, dass Ihr Alltag keine Pausen mehr zulässt, begleite ich Sie gerne dabei, wieder Raum für sich zu schaffen – ohne schlechtes Gewissen, aber mit Klarheit und Herz.
Jetzt Kennenlerngespräch buchen – für mehr Ruhe, Energie und Fokus in Ihrem Alltag.
Herzliche Grüße
Melanie Lück






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