Wenn die Weihnachtszeit zu viel wird – Stress verstehen und sanft reduzieren
- lueck-coaching
- 9. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Die Vorweihnachtszeit gilt als Zeit der Wärme, Verbundenheit und kleinen Lichter, die uns durch dunkle Tage tragen. Doch für viele Frauen fühlt sich genau diese Zeit alles andere als besinnlich an. Statt Ruhe entsteht Druck. Statt Vorfreude breitet sich Erschöpfung aus. Und statt schöner Rituale bleibt häufig das Gefühl, allem hinterherzulaufen.
Gerade hier in der Region Ludwigshafen und im Rhein-Neckar-Gebiet, wo Alltag, Beruf und Familie ohnehin dicht getaktet sind, wird der Dezember für viele Frauen zu einer Phase, die mehr fordert, als sie nährt. Dieser Artikel möchte Ihnen einen sanften Blick auf den Weihnachtsstress schenken – und Wege zeigen, wie Sie sich entlasten und wieder zu sich zurückfinden können.
Warum die Weihnachtszeit so viel Stress in uns auslöst
Weihnachten berührt mehrere Ebenen gleichzeitig: emotionale Erwartungen, familiäre Rollenbilder, gesellschaftliche Vorstellungen und praktische To-dos. Gerade Frauen spüren diese Belastungen besonders deutlich.
Viele meiner Klientinnen beschreiben, dass sie im Dezember innerlich kaum noch zur Ruhe kommen. Der Kopf ist voll, der Körper angespannt, und zugleich ist da ein hoher Anspruch an sich selbst: „Es soll schön werden.“
Doch dieser Anspruch trägt oft den Kern des Weihnachtsstresses in sich.
Typische Stressfaktoren sind:
der Wunsch, für alle da zu sein
organisatorischer Druck (Termine, Feiern, Geschenke)
unausgesprochene Erwartungen von Familie und Umfeld
der zusätzliche Mental Load, der besonders Frauen trifft
die eigenen hohen Erwartungen an Harmonie und Perfektion
Das Ergebnis: ein Gefühl, funktionieren zu müssen, obwohl man innerlich längst erschöpft ist.
Mental Load an Weihnachten – warum er gerade jetzt stärker spürbar wird
Während viele äußere Aufgaben sichtbar sind, bleibt der eigentliche Stress unsichtbar: die mentale Verantwortung.
Frauen übernehmen häufig automatisch die emotionale und organisatorische Koordination – von der Geschenkidee über den Ablauf der Feiertage bis hin zur Stimmung in der Familie.
Dieser Mental Load ist einer der Gründe, warum sich gerade Frauen im Dezember überfordert fühlen. Es ist nicht die eine große Aufgabe, sondern die Summe kleiner Gedanken, die nie aufhören.
Im Coaching in Ludwigshafen erlebe ich immer wieder, wie sehr Frauen diese Belastung unterschätzen. Erst wenn der Körper deutlich reagiert – durch Unruhe, Schlafprobleme, Gereiztheit oder Müdigkeit –, wird sichtbar, wie voll der innere Speicher eigentlich ist.
Was Sie tun können, wenn Ihnen alles zu viel wird
Weihnachtsstress lässt sich nicht vollständig vermeiden. Doch Sie können lernen, ihn zu verstehen – und sanfter mit sich umzugehen.
Klären Sie Ihre inneren Erwartungen
Fragen Sie sich ehrlich:
Was erwarte ich eigentlich von diesem Dezember?
Und welche Erwartungen gehören gar nicht mir, sondern anderen?
Diese Reflexion schafft Raum, vieles leichter zu gestalten.
Streichen Sie bewusst Aufgaben
Es muss nicht alles stattfinden, nur weil es immer so war. Manchmal entsteht mehr Nähe, wenn weniger Programm stattfindet.
Teilen Sie Verantwortung
Sowohl in der Familie als auch im beruflichen Umfeld dürfen Sie Aufgaben abgeben.
Entlastung beginnt dort, wo Sie sich trauen, Ihren Anteil zu reduzieren.
Gönne Sie sich kleine Atempausen
Gerade im Rhein-Neckar-Alltag voller Termine können fünf Minuten bewusstes Atmen, ein kurzer Spaziergang am Rhein oder eine Tasse Tee ohne Ablenkung Wunder wirken.
Diese Pausen verändern nicht den Kalender – aber sie verändern Sie inmitten all dessen.
Seien Sie milde mit sich
Sie müssen keine perfekte Gastgeberin sein, keine perfekte Mama, keine perfekte Partnerin.
Sie dürfen müde sein. Sie dürfen Grenzen spüren.
Und Sie dürfen Unterstützung annehmen.
Wie Sie die besinnliche Seite der Weihnachtszeit wiederfinden können
Weihnachten bedeutet nicht, möglichst viel zu leisten.
Weihnachten bedeutet, sich zu spüren.
Eine Kerze anzuzünden. Einen Moment stehenzubleiben. Einen Atemzug tiefer zu werden.
Viele Frauen erzählen mir, dass sie erst im Coaching lernen, die eigene innere Stimme wieder wahrzunehmen. Denn der Weg aus dem Stress beginnt nicht im Außen – er beginnt in Ihnen. Mit der Erlaubnis, es leichter haben zu dürfen.
Gerade jetzt, kurz vor dem Jahreswechsel, ist ein guter Moment, innezuhalten und sich selbst wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
Sie müssen die Weihnachtszeit nicht allein tragen
Weihnachtsstress entsteht, wenn wir zu viel auf einmal versuchen.
Er löst sich, wenn wir anfangen, zu wählen.
Zu wählen, was gut tut.
Zu wählen, was wirklich wichtig ist.
Zu wählen, wie viel wir tragen möchten – und wie viel nicht.
Wenn Sie spüren, dass diese Zeit jedes Jahr aufs Neue an Ihre Grenzen geht, dürfen Sie sich Unterstützung holen. Sie müssen nicht alles allein halten.
Buchen Sie jetzt Ihr Kennenlerngespräch für mehr Ruhe, Energie und Fokus in Ihrer Vorweihnachtszeit.
Herzliche Grüße
Melanie Lück






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